Apotheke

Von Anfang an verfügt das St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind über eine eigene Apotheke. In diesen über 80 Jahren hat sich das Leistungsspektrum der Apothekentätigkeit stark verändert. Während zu Beginn die Eigenherstellung von Arzneimitteln im Vordergrund stand, können wir heute auf mehrere Tausend Arzneistoffe in unterschiedlichsten Darreichungsformen zurückgreifen.

Die Krankenhausapotheke in Hohenlind verfügt derzeit über ein Warenlager mit etwa 1100 Fertigarneimitteln. Die Eigenherstellung nach alter Vorstellung hat daher verständlicherweise abgenommen – hier fand eine Verschiebung hin zu patientenindividuellen Zubereitungen statt.

Im modernen Reinraum an speziellen Werkbänken stellen wir pro Jahr etwa 12.000 Zubereitungen her. Vor allem sind das spezielle Zubereitungen gegen Krebs, der heute dank immer moderner werdender Therapie viel spezifischer und nebenwirkungsärmer behandelt werden kann als noch vor einigen Jahren.

Ebenso unterstützen wir den Akutschmerzdienst in unserem Haus durch die Herstellung von Schmerzbeuteln sowie unsere Intensivstation durch das Vorbereiten von regelmäßig benötigten Arzneistoffverdünnungen zur unmittelbaren Gabe.

Durch viele Maßnahmen – beispielhaft seien genannt das „4- Augen- Prinzip“ zur Kontrolle, ständige mikrobiologische Untersuchungen zur Qualität der Raumluft, umfangreiche Schutzmaßnahmen der Herstellenden – garantieren wir sowohl die einwandfreie Beschaffenheit des Endproduktes wie auch die Sicherheit der Mitarbeiter.

Durch die eigene Apotheke im Haus und die gute Kommunikation zwischen Apotheke, Ärzten und Pflegepersonal können unsere Patienten schnell und auf kürzestem Wege mit allen nötigen Arzneimitteln versorgt werden. Durch die Zugehörigkeit zu einer der fünf größten Einkaufsgemeinschaften von Krankenhausapotheken in Deutschland arbeiten wir auch als Dienstleister im eigenen Haus sehr effektiv.

Mehr als zehn Mitarbeiter garantieren somit eine optimale Versorgung mit Arzneimitteln im St. Elisabeth- Krankenhaus Hohenlind.