Analfisteln

Analfisteln entstehen entweder spontan als so genannte Kryptoglanduläre Fisteln oder im Rahmen chronisch entzündlicher Darmerkrankungen bei M. Crohn oder Colitis ulzerosa. In der Regel können diese schon bei der klinischen Untersuchung oder mit Hilfe einer 3D-Ultraschalluntersuchung ("3D-Endosonographie") dargestellt werden.

Analfisteln müssen i. d. R. in zwei Schritten behandelt werden. In der ersten Operation wird der Fistelgang mit einem Silikonfaden markiert. Nach Abheilung der akuten Entzündung wird in einer zweiten Operation die Fistel endgültig versorgt. Hierbei werden oberflächlich verlaufende Fisteln gespalten und durch die Muskulatur ziehende Fisteln mittels eines Schleimhaut- oder Muskellappen verschlossen. U. U. kommt hier modernste Lasertechnik oder Zusatzmaterialien zum Einsatz.