Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Die Klinik deckt die gesamte diagnostische und therapeutische Palette des HNO-Bereiches ab und führt jährlich ca. 4.000 Operationen stationär und ambulant durch.

In der Diagnostik werden neben konventionellen Hörtests verschiedene computergestützte Untersuchungen für die Hör- und Gleichgewichtstestung angeboten. Funktionsprüfungen der Nase umfassen neben Atmungsmessungen und Geruchsprüfungen auch die Austestung allergischer Erkrankungen. Schlafuntersuchungen werden ambulant oder in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Klinik im Schlaflabor durchgeführt. Bei entsprechender Indikation kann auch eine operative Therapie des Schnarchens durchgeführt werden.

Der Schwerpunkt der Klinik liegt im operativen Bereich, wobei besonders mikroinvasive Verfahren eingesetzt werden. Hierzu gehören insbesondere die Mikrochirurgie des Mittelohres mit Ausräumung krankhafter Veränderungen und der Wiederaufbau des Mittelohres zur Hörverbesserung. Durch den Einsatz modernster Prothesen kann auch eine hochgradige Schwerhörigkeit des Mittelohres behoben werden.

Neben den funktionellen Nasenchirurgie (Verbesserung der Nasenatmung) ist die endoskopisch-mikroskopisch gestützte Chirurgie der Nasennebenhöhlen ist ein weiterer Schwerpunkt. Unter funktionellen Gesichtspunkten wird minimal-invasiv ein blockiertes Nebenhöhlensystem durch Entfernung verdickter Schleimhaut (entzündlich oder allergisch bedingte Polypen) und Erweiterung der Zugänge (Fensterung) korrigiert. Auch schwere chronische Nebenhöhlenentzündungen können so zur Ausheilung gebracht werden.

Eine funktionsorientierte Operationstechnik ist auch im Bereich der Behandlung von bösartigen Tumoren im Kopf-Hals-Bereich durch den Einsatz modernster Lasertechnik gewährleistet. Mit dem Laser gelingt es, in der Mundhöhle, im Rachen, im Kehlkopf und in der Nase organerhaltende Gewebeentfernungen bei geringem Blutverlust durchzuführen. Die Abklärung, Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Patienten mit bösartigen Tumoren im Bereich des Gesichts, des Gesichtsschädels und Halses findet nach standardisierter Diagnostik, Therapie mit den Radioonkologen des Strahleninstituts CDT, Turiner Str. 2, 50668 Köln, der Radiologischen Klinik, der medizinischen Onkologie und dem Institut für Pathologie statt. Wichtige Voraussetzung ist eine besonders große Erfahrung in der plastischen und Wiederherstellungschirurgie. Die Tumornachsorge erfolgt gemeinsam mit externen Logopäden und unserem psychosozialen Dienst.

Plastische Operationen

Neben dem plastischen Wiederaufbau nach Tumoroperationen verfügen wir über eine große Erfahrung auf dem Gebiet kosmetischer Eingriffe im Gesichts- und Halsbereich. Neben der Faltenbehandlung (Facelifting, Laser-Resurfacing, Botox-Hyaluronsäurebehandlung etc.) und der Korrektur der Ohrmuschelform steht vor allem die Anpassung der äußeren Nasenform (Rhinoplastik) im Vordergrund. Hierbei kann durch computergestützte Simulation eine exakte Planung der gewünschten Nasenform erzielt werden.