Urologische Diagnostik

Der Urologischen Klinik stehen zur Verfügung: Vier modernste Ultraschallgeräte mit speziellen Sonden für die Bauchuntersuchung, hochauflösende Spezialsonden für die Diagnostik der Hoden, Penis und Leistenregion sowie Endosonden, bei denen spezialisierte Aufnahmen durch den Enddarm und durch die Scheide durchgeführt werden können. Bei all diesen Verfahren kann eine farbkodierte Dopplerfunktion sowie ein Powerduplexverfahren zugeschaltet werden, um Funktionsuntersuchungen der Organe durchführen zu können.

Die Urologische Klinik verfügt über einen Röntgentisch mit digitaler Bildtechnik zur Durchführung aller speziellen urologischen Röntgenleistungen. Dieser Spezial-Röntgentisch ist so ausgelegt, daß gleichzeitig Operationen durchgeführt werden können, die eine Röntgenuntersuchung während der Operation erfordern. In enger Zusammenarbeit mit der Radiologischen Klinik des St. Elisabeth-Krankenhauses ist die Durchführung von Computertomographien mit einem Spiral-Computertomographen sowie kernspintomographische Untersuchungen möglich. In der radiologischen Abteilung werden auch nuklearmedizinische Untersuchungen wie die Suche nach Metastasen im Knochen (Skelettszintigramm) sowie die Erfassung der seitengetrennten Nierenleistung über eine MAG 3-Clearance durchgeführt.

Der Urologischen Klinik steht ein mikrobiologisches Labor zur Verfügung, bei denen alle mikrobiologischen Untersuchungen zeitnahe und patientenbezogen durchgeführt werden können.

Die Untersuchung von Krebszellen aus dem Urin und aus dem Prostataaspirat werden ebenfalls im urologischen Labor der Klinik durchgeführt. Hier können auch Samenuntersuchungen zur Abklärung der Zeugungsfähigkeit vorgenommen werden.

Der wichtigste Punkt der Diagnostik im St. Elisabeth-Krankenhaus ist jedoch, dass eine sehr enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen im Hause befindlichen Fachabteilungen sowie den Spezialisten des medcampus Hohenlind besteht, die eine fachübergreifende Diagnostik auf höchstem Niveau ermöglicht.