Laserbehandlung

Die Urologische Klinik verfügt über die neueste Lasertechnologie. Mit einem KTP-Laser kann eine Verdampfung von Prostatagewebe vorgenommen werden.

Ein Vorteil dieser Technik ist die geringe Blutungstendenz, so daß auch Marcumar-Patienten oder Patienten, die andere Blutverdünner einnehmen müssen, damit behandelt werden können. Die Patienten erhalten meist nur für einen Tag einen Dauerkatheter. Die Operation ist indiziert bei Männern mit einer gutartigen Prostatavergrößerung. Störungen der Sexualfunktion sind nicht zu erwarten.

Ein Prostatakrebs muß vorher klinisch ausgeschlossen werden, da bei der Operation kein Gewebe zur Untersuchung anfällt - es verdampft!

Ein Nachteil der Prostatavaporisation mit dem Laser (PVP-Verfahren) sind die Kosten, so daß vor allem Risikopatienten damit behandelt werden. Wenn normale Patienten ausdrücklich wünschen, mit dem Laser behandelt zu werden, muß eine Selbstbeteiligung in Kauf genommen werden.