Zentrum für roboterassistierte & minimal-invasive Chirurgie Hohenlind

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Zentrums für roboterassistierte und minimal-invasive Chirurgie Hohenlind.

Minimal-invasive Operationen haben Tradition in Hohenlind. Die Urologische Klinik zählt zu den Pionieren in Köln bei Eingriffen mit dem DaVinci-Operationssystem: Seit 2010 werden in der Urologie Prostata-, Nieren- und Blasensenkungsoperationen mit dieser Methode durchgeführt. 2011 führte die Chirurgie Hohenlind deutschlandweit die erste Schilddrüsen-OP mit dem DaVinci durch. Die roboterassistierte und minimal-invasive Chirurgie wird sowohl in der Urologie, der Chirurgie als auch der Gynäkologie in Hohenlind angewendet.

Mittlerweile werden die meisten Operationen in Hohenlind minimal-invasiv durchgeführt.

Was ist minimal-invasive Chirurgie?

Als minimal-invasive Chirurgie bezeichnet man operative Eingriffe mit nur sehr kleinen Einschnitten in die Haut und Weichteile. Dabei werden spezielle Techniken und Instrumente angewendet: Mittels kleinster Hautschnitte werden optische Instrumente (Endoskope) in die Bauchhöle eingeführt. Mit der minimal invasiven Operationstechnik möchte man den Patientinnen und Patienten einen großen Bauchschnitt ersparen.

Die Vorteile der minimal-invasiven Chirurgie sind: 


Was ist die roboterassistierte Chirurgie?
Die roboterassistierte Chirurgie ist gewissermaßen eine Weiterentwicklung der minimal-invasiven Chirurgie. Mit Hilfe eines assistierenden Operationssystems, dem daVinci® Xi, werden Schlüssellocheingriffe (minimal-invasive Eingriffe) noch sicherer, präziser und schonender.

Der daVinci® Xi, stellt derzeit das modernste System zur minimal-invasiven Hochpräzisionschirurgie dar. Mit dem neuen System können selbst komplexe Eingriffe besonders exakt durchgeführt werden.

Wichtig dabei: Das daVinci® Xi-Systems ersetzt nicht den Operateur, sondern wird von ihm bedient. Die vier Operationsarme mit den endoskopischen Mikroinstrumenten setzen die Bewegungen des Chirurgen an der Steuerkonsole in Echtzeit hochpräzise um. Die Technik ist noch genauer als bei den gängigen minimal-invasiven Operationen, da der Chirurg über die Steuerkonsole die Operationsarme absolut zitterfrei bewegen kann.

Das Verfahren kombiniert die Vorteile der offenen Operation mit denen des minimal-invasiven Vorgehens: minimaler Blutverlust, schnelle Erholung des Patienten, weniger Schmerzen und ein exzellentes kosmetisches Ergebnis. Außerdem können Dank exakter Vorbereitung selbst kleinste Blutgefäße und Nerven geschont werden.

Unerwünschte Nebenwirkungen wie Blasenfunktionsstörungen, Inkontinenzprobleme und Sexualfunktionsstörungen werden durch diese Operationstechnik genauso minimiert wie die Notwendigkeit eines künstlichen Darmausgangs.

Das Operationsfeld wird mit einem hochauflösenden 3D-Videobild mit bis zu 10facher Vergrößerung dargestellt und ermöglicht die vollständige Bewegungsfreiheit der Mikro-Instrumente. Dem Chirurgen ist somit ein exaktes Arbeiten selbst bei engsten Operationsfeldern, wie zum Beispiel tief im Becken bei Dick- und Enddarmoperationen, möglich. 

Eine Behandlung mit dem “DaVinci“ steht grundsätzlich allen Versicherten ohne Zusatzkosten offen. Die individuellen Befunde des Patienten entscheiden darüber, ob der Einsatz des Gerätes sinnvoll ist.