Stuhlinkontinenz

Dieses Tabuthema betrifft Millionen von Menschen und beeinträchtigt maßgeblich das alltägliche Leben. Nach Schätzungen leidet jeder 10. Deutsche unter einer Form der Inkontinenz.

Das Elisabeth Krankenhaus Köln-Hohenlind ist anerkannte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft . Je nach Ausprägung und Ursache der Inkontinenz stehen verschiedene konservative und operative Methoden zur Verfügung, um den Betroffenen unter Vermeidung eines künstlichen Darmausgangs zu helfen:

  • Gummibandligaturen und Stärkung des Schließmuskels mittels Biofeedbacktraining bei leichtgradiger Inkontinenz
  • „Unterfütterung“ des Schließmuskels mit biokompatiblen Materialien
  • Schließmuskelrekonstruktion bei Verletzungen (z. B. nach Geburten)
  • Elektrischer „Schrittmacher“ ( Sakralnervenstimulation ) für den Schließmuskel bei Nervenschädigungen
  • „Künstlicher Schließmuskel“ ( A.M.I. Analband ) bei Zerstörung des Schließmuskels
  • Hebung des Enddarms bzw. des Beckenbodens bei einer durch eine Beckenbodenschwäche bedingte Inkontinenz

Um die Ursache der Inkontinenz sicher festzustellen, bedarf es verschiedener Untersuchungen, um für jeden Einzelnen eine individuelle Therapie planen zu können.