Projekt 100 – Engagement für die Brustkrebsforschung in Köln-Hohenlind
Mit dem Projekt 100 hat Christian Steffenhagen (rechts im Bild) eine außergewöhnliche Spendeninitiative ins Leben gerufen, um die Forschung am Brustzentrum des St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind zu unterstützen.
Ausgangspunkt des Projekts war eine sehr persönliche Geschichte: Im Jahr 2023 erhielt seine Frau Sabine die Diagnose Brustkrebs. Nach intensiver Behandlung kam die Erkrankung mehrfach zurück. Vor diesem Hintergrund entstand der Wunsch, ein Zeichen zu setzen – für seine Frau, für andere Betroffene und für die medizinische Forschung.
100 Kilometer für den guten Zweck
Am 13. Dezember 2025 startete Christian Steffenhagen in Köln zu einer besonderen Herausforderung:
100 Kilometer in 24 Stunden – ein Spendenlauf quer durch die Stadt. Mit jedem Kilometer wollte er Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs schaffen und Spenden für die Forschung sammeln.
Die Aktion fand große Unterstützung:
Über 415 Spenderinnen und Spender beteiligten sich an der Initiative. Insgesamt konnten 57.298,24 Euro für die Forschung gesammelt werden.
Unterstützung für Forschung am Brustzentrum Köln-Hohenlind
Die Spendensumme kommt der Forschung am Brustzentrum Köln-Hohenlind zugute. Das zertifizierte Zentrum gehört zu den größten Brustzentren in Deutschland und bietet Patientinnen eine umfassende Diagnostik und moderne Therapie von Brusterkrankungen auf höchstem medizinischen Niveau.
Mit den Drittmitteln soll am Zentrum ein innovatives Forschungsprojekt zur Entwicklung neuer zielgerichteter Therapiestrategien für das fortgeschrittene triple-negative Mammakarzinom etabliert werden. Ziel ist es, durch die Integration modernster molekularer Charakterisierung und klinischer Translation neue therapeutische Angriffspunkte zu identifizieren und in innovative Behandlungskonzepte zu überführen.
Im Fokus stehen dabei insbesondere personalisierte und biomarkerbasierte Ansätze sowie die Kombination zielgerichteter und immunonkologischer Therapien, um Resistenzmechanismen zu überwinden und die Behandlungsergebnisse für Patientinnen mit dieser prognostisch ungünstigen Erkrankung nachhaltig zu verbessern.
Ein Zeichen der Solidarität
Das Projekt 100 zeigt eindrucksvoll, wie persönliches Engagement, Solidarität und medizinische Forschung zusammenwirken können. Das St. Elisabeth-Krankenhaus und das Brustzentrum Köln-Hohenlind bedanken sich herzlich bei Christian Steffenhagen sowie bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese Initiative möglich gemacht haben.
Rolle des Fördervereins
Die Spendenabwicklung des Projekts 100 erfolgte über den Förderverein des St. Elisabeth-Krankenhauses Köln-Hohenlind. Als verlässlicher Partner unterstützt der Förderverein innovative Projekte und Initiativen, die Patientinnen und Patienten sowie die medizinische Versorgung und Forschung am Krankenhaus nachhaltig stärken. Darüber hinaus übernimmt der Förderverein eine wichtige Koordinierungsfunktion bei der Umsetzung gemeinnütziger Aktionen und steht Interessierten, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie Initiatorinnen und Initiatoren ähnlicher Projekte als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Durch dieses Engagement trägt der Förderverein wesentlich dazu bei, dass Spenden zielgerichtet dort ankommen, wo sie einen konkreten Mehrwert für Forschung, Versorgung und Patientinnen schaffen.
